Der Friedhof wurde 1898 als Gemeindefriedhof eröffnet. Grundlage war eine Landschenkung der Familie Siemens. Die Anlage umfasste zunächst einen Hektar und wuchs später auf etwa sechs Hektar.
Die neogotische Backsteinkapelle war bereits zur Eröffnung fertig. Ab 1900 entstanden die ersten Erbbegräbnisse, denen bis 1934 weitere folgten. Ihre Wandgrabmale erinnern an die Familien der früheren Biesdorfer Landwirtschaft. Die Restaurierung 1994/95 machte einen wichtigen Teil dieser historischen Grabkultur wieder sichtbar.
Ein eigener Teil der Erinnerung gilt den Opfern von Krieg und Gewalt: Auf dem Gelände befinden sich sechs Gemeinschaftsgrabanlagen mit insgesamt 360 Bestatteten. Mit der 1998 aufgestellten Skulptur Unitas kam außerdem ein jüngeres Kunstwerk hinzu.
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